FAQ

B+W bietet rund ums Filter eine einmalige Kompetenz. In über 70 Jahren Fertigungserfahrung entstand ein erstklassiges Know-how. Ein B+W-Filter zeichnet sich besonders durch seine exzellente optische und mechanische Güte aus. B+W hat ein breites Angebot an Filtertypen und Anschlussdurchmessern. B+W-Filter sind eng spezifiziert für eine unschlagbare Bildqualität. Neben der herausragenden Qualität stehen bei B+W hohe Kundenzufriedenheit und überdurchschnittlicher Service an erster Stelle. Das B+W-Team beantwortet Ihnen gerne weitere Fragen. In der Gesamtheit setzt B+W Maßstäbe auf dem Sektor der Fotofilter.
Für beste Bildergebnisse sind Filter unerlässlich. Sie lösen eine Vielzahl von Aufgaben. Ein B+W 010 UV- Haze Filter sperrt UV-Anteile und verhindert Blaustich. Für einen Urlaub in den Bergen oder an der See ist er ein notwendiger Begleiter. Das Filter kann permanent auf dem Objektiv belassen werden und schützt ideal die Frontlinse. B+W-Polfilter sorgen für kräftigere Farben und vermeiden störende Reflexe. B+W-Filter für die Schwarz-Weiß-Fotografie sorgen für gesteigerte Kontraste. Lichtreduktionen für experimentelle Aufnahmen werden durch neutrale B+W-Graufilter erzeugt. Unsichtbares sichtbar macht das B+W-Infrarotfilter. Kleine Welt ganz groß gelingt mit der B+W Nah- oder B+W-Makrolinse. B+W-Effektvorsätze unterstützen die Kreativität des Fotografen.B+W-Filter steigern Individualität und Kreativität. Ein B+W-Filter schützt, korrigiert oder wird kreativ für eine bewusste Bildveränderung eingesetzt - immer mit dem Ziel, optimale Bildergebnisse analog und digital zu erreichen.
Auch in der digitalen Fotografie werden B+W-Filter trotz eines großen Angebots an Software für die Bildbearbeitung gerne eingesetzt. Zwar besteht die Möglichkeit der nachträglichen Bildkorrektur, eine optimale Aufnahme ist in der Regel besser und spart in der Weiterverarbeitung der Bilder viel Zeit.Grundsätzlich haben B+W-Filter bei Digitalkameras die gleichen Eigenschaften wie in der analogen Fotografie. Als Standardfilter für jede Fotoausrüstung gelten B+W-Schutzfilter, 010 UV-Haze und 007 Clear sowie ein B+W-Polarisationsfilter, insbesondere das Letztere, da es Einfluss auf Bildinformationen nimmt, die ohne dieses Filter verloren wären.Mit B+W-Grau- und B+W-Infrarotfilter entstehen beeindruckende experimentelle Bilder. Selbst mit B+W-Nah- und -Makrolinsen lassen sich erstaunliche Effekte erzielen. Sofern die Digitalkamera über einen Schwarz-Weiß-Modus verfügt, werden zur Kontraststeigerung die klassischen B+W-Schwarz-Weiß-Filter schon bei der Aufnahme eingesetzt. Das erspart eine zeitaufwendige Nachbearbeitung.Darüber hinaus gibt es noch zahlreiche B+W-Effektfilter sowie –Spezialfilter. Bei einigen Filtertypen sollte beachtet werden, dass unter Umständen die automatische Kamerakorrektur oder auch Laborkorrektur korrigierend eingreift und der Filterwirkung entgegensteuert.
Beim Kauf eines B+W-Filters sind zwei Informationen wichtig: zum einen der B+W-Filtertyp und zum anderen das Frontgewinde vom Objektiv. Die Filterbeschreibung finden Sie im aktuellen B+W-Prospekt bzw. auf den entsprechenden Internetseiten hier. Angaben über das vorhandene Objektivgewinde finden Sie in der Gebrauchsanleitung Ihrer Kamera oder beim Kamera- / Objektivhersteller.
Das B+W 010 UV-Haze Filter sperrt störende UV-Strahlung, die ansonsten Unschärfe verursachen kann. Die Kontraste werden erhöht und unangenehme Schleier vermieden. Das B+W 010 UV-Haze Filter wird sowohl bei analoger als auch bei digitaler Fotografie eingesetzt.Immer beliebter bei Digitalfotografen, ist das reine Schutzglas B+W 007 Clear. Es handelt sich um ein hochtransparentes Spezialglas und ist ohne Verlängerungsfaktor und ausschließlich mit den besten B+W Vergütungssystemen MRC bzw. MRC nano erhältlich.
Jedes Filter hat Informationen eingraviert. Dabei handelt es sich um Daten zu Durchmesser, Filtertyp bzw. Typennummer, wenn erforderlich Verlängerungsfaktor und Angaben zur B+W-Vergütung.Zum Beispiel ist ein B+W-Filter aus der Professional Line mit E bzw. MRC gekennzeichnet, ist dieses entsprechend vergütet. E entspricht der beidseitig beschichteten Standard-Einschichtvergütung, MRC bedeutet Mehrschichtvergütung (Multi Resistant Coating).MRC nano-vergütete Filter gibt es exklusiv in der B+W Premium Line bei den Filtern XS-PRO Digital.Ausnahmen liegen vor beim B+W 092 / 093 Infrarotfilter, sowie bei den B+W-Spezialfiltern 415 und 403, die ausschließlich unvergütet erhältlich sind, da eine Vergütung den gedachten Einsatzzweck stören würde.
Qualität beginnt vor dem Objektiv, und dort wird bekanntlich das Filter platziert. MRC-vergütete B+W-Filter haben auf beiden Seiten eine Multicoating-Schicht mit 7 Lagen, die für eine maximale Reflexminderung sorgt und störendes Streulicht eliminiert. Auf dieser beidseitig aufgetragenen MC-Schicht folgt als Abschluss eine 8. Schicht, die durch eine gesteigerte Schichthärte das Filter vor Kratzern bewahrt und somit die hohe optische Qualität erhält. Zusätzlich ist diese B+W-MRC-Vergütung schmutz- und wasserabweisend (hydrophob). Die Reinigung wird somit zum "Kinderspiel". Insofern lohnt sich die Mehrausgabe für einen MRC-vergüteten B+W-Filter.
B+W MRC nano beinhaltet die gleiche hochwertige MC-Schicht (7 Lagen). Bei der äußeren 8. Lage handelt es sich um eine neuentwickelte Zusatzschicht, die die Wirkung des MRC-Effekts verstärkt. Die auf Nanotechnologie (Lotuseffekt) basierende Eigenschaft erzielt eine noch effektivere Abperlwirkung, Wassertropfen laufen sehr leicht ab. Die Reinigung der Filteroberfläche ist noch einfacher und schneller. Darüber hinaus vermindert die hydrophobe Oberfläche Nebelbeschlag (beim Übergang von kalter in warme Umgebung löst sich der Beschlag binnen kürzester Frist von der Filterglasoberfläche)
Bei schräger Draufsicht können B+W-Filter abweichende Reflexionsfarben aufweisen. Die Oberfläche (Vergütungsschicht) schimmert regelrecht in einen grünlich oder bläulich gehenden Farbton. Es handelt sich dabei um produktionsbedingte Toleranzen und stellt keinen Mangel dar. Die erforderlichen Filtereigenschaften werden eingehalten und haben keinen Einfluss auf die Bildergebnisse.
Für die unterschiedlichen Anforderungen stehen verschiedene B+W-Filterfassungen zur Verfügung.Der aus der B+W Professional Line stammende B+W F-Pro-Filterhalter gilt als der Standardhalter. Er wird am häufigsten eingesetzt. Das Frontgewinde entspricht dem Anschlussgewinde und so lässt sich weiteres Zubehör wie B+W-Gegenlichtblenden, B+W-Klemmdeckel oder ein weiteres B+W-Filter ansetzen. Den F-Pro Halter gibt es für B+W-Fotofilter und drehbar für B+W-Polarisationsfilter. Er wird in der Regel eingesetzt bis f = 28 mm bei KB (f=12 mm APS).Auf diesem Mechanikdesign basiert auch der B+W-Digital-Pro_Halter. Er ist silberfarben verchromt und passt optisch zu den silberfarbenen Digitalkameras und Camcordern.Die Filterhalter der B+W Premium Line XS-Pro Digital sind schmale Filterhalter für höchste Ansprüche. Diese Premium Line wird besonders von DSLR-Fotografen mit kurzen Weitwinkelzooms (bei APS ab f = 10 mm) genutzt. Er besitzt selbstverständlich auch ein Frontgewinde für weiteres B+W-Zubehör wie Gegenlichtblenden oder rastbare Objektivdeckel. Sonderhalter aus der B+W Professional Filter Line sind die überbauten Weitwinkelfassungen EW und Einlegefilter Serie 7 und 8. Die B+W überbauten Weitwinkelfassungen haben eine größere Frontpartie. Sie werden ausschließlich in der Großbildtechnik eingesetzt.B+W Einlegefilter Serie 7 und 8 werden speziell für einige bestimmte Objektive verwendet.
Bei vielen Kameramodellen lassen sich Filter direkt in das Objektiv einschrauben. Bei Digitalkameras ohne Filtergewinde ist oftmals eine Schnittstelle für Filter der Tubus oder ein Spezialring, der für Weitwinkel- oder Televorsätze benötigt wird. Mehr Information hierzu finden Sie in der Gebrauchsanleitung Ihrer Kamera.
Als erstes muss der lose Staub entfernt werden. Dies gelingt am besten mit Druckluft, Blasebalg oder einem entsprechenden Feinhaarpinsel für optische Geräte. Feste Partikel lassen sich meist leicht mit dem Mikrofaserreinigungstuch B+W Photo-Clear entfernen. Hartnäckige Verschmutzungen können Sie dann mit einem flüssigen Reinigungsmittel, z.B. B+W Lens Cleaner II entfernen.Wichtig: Beim Reinigen Ihrer optischen Geräte immer die Vorgaben des Herstellers beachten!
B+W-Filter können kombiniert werden. Dies ist interessant mit verschieden starken B+W-Nahlinsen (z.B. NL+1 mit NL+3 entspricht NL+4) oder B+W-Graufiltern, um Zwischenstufen abzudecken. Das gilt auch für Experimente im Bereich der Effektfilter.Wichtig: Bei Filterkombinationen müssen die Filterfaktoren multipliziert und dürfen nicht addiert werden!Mehrere Filter gleicher Kategorie sollten nicht verwendet werden. Es ergibt keinen Sinn, z.B. Schwarz-Weiß-Filter gelb und rot gleichzeitig anzuschrauben, da automatisch nur das Ergebnis des stärksten Filters, in unserem Beispiel das Rotfilter, umgesetzt wird. Mehr als zwei Filter sollten, um die Bildqualität zu erhalten, nicht übereinander geschraubt werden. Bei kurzen Brennweiten ist zu beachten, dass Vignettierungen auftreten können.
Filter, mit denen ein Bild sichtbar korrigiert (z.B. B+W-Polfilter) oder bewusst verändert werden soll (z.B. Effektfilter), sollten nicht ständig auf der Kamera verbleiben und nur gezielt eingesetzt werden. In der Praxis haben sich zwei Filtertypen bewährt, die permanent auf dem Objektiv belassen werden können und ideal auch als Frontlinsenschutz dienen. Dies sind die beiden Schutzfilter, B+W 010 UV-Haze und B+W 007 Clear-Filter.
Normalerweise lassen sich B+W-Filter problemlos trennen. Es passiert selten, dass sie sich so festsetzen, dass sie nicht mehr auseinander zu schrauben sind. Das kann verschiedene Gründe haben. Wichtig beim Trennen ist, die Filter nicht einseitig unter zu starken Druck zu umfassen, da sich diese verziehen können, damit unrund werden und sich somit gar nicht mehr auseinanderdrehen lassen. Insbesondere gilt das für große Durchmesser. Ein möglichst gleichmäßiges Umfassen während des Drehens führt oft zum Erfolg.Auf keinen Fall bei Selbsthilfe Öl oder Silikonspray verwenden, da diese Schmierstoffe zwischen die Linsen des Objektivs gelangen können und somit der Abbildungsleistung der Optik deutlich schaden können.